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Bundesbank warnt vor Insolvenzwelle

Frankfurt am Main. Die Deutsche Bundesbank geht davon aus, dass zu Beginn des kommenden Jahres etwa 6.000 Firmen in der BRD pleite gehen werden. Zwar sei die Zahl der derzeit bekannten Insolvenzen niedrig. Doch liege dies vor allem daran, dass die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, infolge der Coronapandemie ausgesetzt ist. »Aber so wird es nicht bleiben«, sagte die Vizepräsidentin der Bundesbank, Claudia Buch, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Lage sei im Moment »verzerrt«. Insolvenzen tauchten erst in den Statistiken auf, wenn Verfahren abgeschlossen seien. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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