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21.11.2020, 12:46:25 / Kapital & Arbeit

China bleibt begehrtes Investitionsziel deutscher Unternehmen

Jinan. Während einer Konferenz, die am Donnerstag in der ostchinesischen Provinzhauptstadt Jinan stattfand, wurden elf chinesische und ausländische Kooperationsprojekte mit einem Investitionsvolumen von 10,13 Milliarden Yuan (1,54 Milliarden US-Dollar) unterzeichnet. Auch viele deutsche Unternehmen haben auf der Konferenz in der Provinz Shandong ihr Vertrauen in den chinesischen Markt zum Ausdruck gebracht.

»Zögern Sie nicht unsere App auszuprobieren. Chinesische und ausländische Unternehmen können online darüber kommunizieren und Vereinbarungen treffen«, stellte Sebastian Valcic aus Deutschland, der in der »Innovationszone Jinan« arbeitet, die Anwendung vor, die für die 2020 Sino-German (Europe) SME Cooperation and Communication Conference entworfen wurde.

»Wir haben der Entwicklung Chinas immer zuversichtlich entgegengesehen«, sagte An Yu, Executive Vizepräsident für Asien-Pazifik des deutschen Unternehmens VOSS Automotive. »Dank der Politik zur wirtschaftlichen Erholung Chinas ist unser Geschäft in China in diesem Jahr um 40 Prozent gewachsen, was dazu geführt hat, dass der Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum zum am schnellsten wachsenden Umsatzsegment unseres Unternehmens geworden ist.«

Joachim Denzel, Projektberater bei Festo, sagte, Chinas Wirtschaft wachse trotz der düsteren Stimmung anderer Volkswirtschaften auf der ganzen Welt weiter. Er geht davon aus, dass das Geschäft in China in Zukunft stärker wachsen werde als in anderen Regionen der Welt.

Nach Angaben des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie hat China seit 2012 neun chinesisch-deutsche Kooperationszonen für kleine und mittlere Unternehmen eingerichtet und damit die Investitionen deutscher mittelständischer Unternehmen in China mit politischen Maßnahmen und dem Schutz geistigen Eigentums stark unterstützt.

»Unsere App befindet sich noch in der Testphase, aber mehr als 150 ausländische Unternehmen haben sich bereits registriert, und mehr als die Hälfte davon sind deutsche Unternehmen«, sagte Sebastian Valcic. (jW/Xinhua)

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