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Dieselskandal: Sammelklage abgewiesen

Foto: Raphael Knipping/dpa

Ingolstadt. Eine der größten Sammelklagen im VW-Dieselskandal ist am Freitag vom Landgericht Ingolstadt abgewiesen worden. Der sogenannte Rechtsdienstleister Myright hatte sich die Schadenersatzforderungen von 2.800 Audi-Käufern abtreten lassen und die VW-Tochter auf 77 Millionen Euro verklagt. Das Gericht erklärte die Abtretung aber für nichtig, weil der Vertrag die Käufer unzumutbar benachteilige. Sollte einer der Käufer einen Vergleich widerrufen, wäre für ihn die gesamte Rechtsverfolgung nicht mehr kostenfrei, erklärte das Gericht. Volkswagen und Audi sehen sich in ihrer Rechtsauffassung bestätigt, dass eine von außergerichtlichen »Inkassodienstleistern« angebotene und von Externen bezahlten Sammelklage in dieser Form unzulässig sei. (dpa/jW)

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Erschienen am 08.08.2020, Kapital & Arbeit

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