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Olympia-Verschiebung soll bis zu 800 Millionen Dollar kosten

Foto: Eugene Hoshiko/AP Photo

Lausanne. Die Verschiebung des milliardenschweren Großevents namens Olympische Spiele im japanischen Tokio kostet dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bis zu 800 Millionen Dollar. Die Coronakrise habe »erhebliche finanzielle Auswirkungen auf die Olympischen Spiele, die olympische Bewegung und das IOC«, beklagte IOC-Präsident Thomas Bach am Donnerstag bei einer Telefonkonferenz. Auf seiner Sitzung habe das Exekutivkomitee daher die Summe von umgerechnet 740 Millionen Euro bewilligt.

150 Millionen Dollar (139 Millionen Euro) sollen unter anderem an die internationalen Sportverbände und Nationalen Olympischen Komitees fließen. »Damit sollen diese in die Lage versetzt werden, ihren Sport weiter zu betreiben und ihre Athleten zu unterstützen«, sagte Bach. Der Löwenanteil von umgerechnet 601 Millionen Euro soll die Zusatzkosten des IOC für die Organisation der ins nächste Jahr verlegten Sommerspiele in Tokio decken. (dpa/jW)

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Erschienen am 15.05.2020, Sport

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