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Thyssenkrupp streicht fast 500 Stellen im Automobilbereich

Foto: Marcel Kusch/dpa
Die Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen (20.11.2019)

Essen. Der Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp will in seiner Automobilzuliefersparte fast 500 Stellen streichen. Im Zuge der Neuausrichtung der Produktion von Federn und Stabilisatoren soll das Werk in Olpe im Sauerland geschlossen werden, wie Thyssenkrupp am Montag weiter mitteilte. Die Produktion soll im Werk Hagen gebündelt werden, wo aber ebenfalls Stellen wegfallen.

Die »Wettbewerbsfähigkeit« der beiden Werke sei in der jetzigen Form nicht mehr gegeben, sagte der Chef der Zuliefersparte Karsten Kroos laut Mitteilung. Dafür seien das Preisniveau gering und die Überkapazitäten am Markt zu groß.

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In Olpe, wo 330 Mitarbeiter beschäftigt sind, soll die Produktion Ende 2021 auslaufen. Das Werk in Hagen will Thyssenkrupp auf eine stärker automatisierte Produktion umstellen. Dadurch sollen bis Anfang 2022 rund 160 Stellen entfallen. Mit den Vertretern der Beschäftigten werde über einen »Interessensausgleich« und »Sozialplan« für beide Standorte verhandelt, hieß es. (dpa/jW)

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Erschienen am 28.04.2020, Kapital & Arbeit

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