Zum Inhalt der Seite

Britische Regierung beschließt unbegrenzte Lohnsubvention

Foto: Leon Neal/Pool Getty Images Europe/dpa
Mit aller Kraft für’s Kapital: Der konservative Premierminister Boris Johnson am Donnerstag in London

London. Die britische Regierung wird Gehaltszahlungen für »in Bedrängnis« geratene Unternehmen und Vereine übernehmen. Dadurch sollen die schlimmsten ökonomischen Konsequenzen der Coronaviruspandemie abgewendet werden. Das teilte der britische Finanzminister Rishi Sunak am Freitag in London mit. Demnach könnten Firmen und Vereinigungen Beihilfen aus einem unbeschränkten Fonds beantragen, sagte Sunak bei einer Pressekonferenz mit dem konservativen Premierminister Boris Johnson.

Gezahlt werden bis zu 80 Prozent von Gehältern und maximal 2.500 Pfund (rund 2.740 Euro) im Monat pro Beschäftigten, der nicht seiner Arbeit nachgehen könne. Zudem werde die Regierung bis Ende Juni keine Umsatzsteuerzahlungen einfordern. »Bitte schauen Sie sich diese Unterstützung sehr genau an, bevor sie Leute entlassen«, sagte Sunak in Richtung Unternehmen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen am 21.03.2020, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!