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Online Extra
17.03.2020, 19:29:24 / Kapital & Arbeit

US-Regierung kündigt kurzfristige Hilfszahlungen an

US-Präsident Donald Trump und sein Kabinett am Dienstag in Washi
US-Präsident Donald Trump und sein Kabinett am Dienstag in Washington

Washington. US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Coronapandemie weitere umfangreiche Maßnahmen zur Entlastung von Bevölkerung und Unternehmen in Aussicht gestellt. Trump sagte am Dienstag in Washington, er habe Finanzminister Steven Mnuchin beauftragt, noch im Laufe des Tages Verhandlungen mit dem Kongress zu führen. Mnuchin sagte, Ziel sei, den Bürgerinnen und Bürgern innerhalb der kommenden zwei Wochen finanzielle Hilfen zukommen zu lassen – und nicht erst verzögert, zum Beispiel durch Erleichterungen bei der Lohnsteuer. Sie bräuchten sofort Geld. Erwogen werde, Bürgern Schecks auszuhändigen. An wen genau welche Hilfen fließen sollten, ließ der Finanzminister offen.

Auch Fluggesellschaften und Hotelindustrie sollen Unterstützung bekommen. Der US-Finanzminister sagte, für Airlines sei die aktuelle Krise härter als die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Trump erklärte, seine Regierung wolle nicht, dass Fluggesellschaften pleite gingen oder Menschen ihre Jobs verlören. Der US-Präsident hatte bereits mehrfach umfangreiche Programme in Aussicht gestellt, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern. Mehrere US-Medien berichteten, die Regierung arbeite an einem Paket im Umfang von 850 Milliarden US-Dollar. Washington hatte sich zuvor auf ein Milliardenpaket für Familien verständigt. (dpa/jW)

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