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Troika kontrolliert Griechenland

Athen. Die internationalen Gläubigerinstitutionen überprüfen seit Mittwoch im Rahmen der regelmäßigen Kontrollen die Lage der griechischen Staatsfinanzen. Im Mittelpunkt stehe die Umsetzung der Maßnahmen, die auch nach dem Ende der Kürzungsprogramme im August 2018 umgesetzt werden müssen. Eine positive Bewertung könnte die Position des griechischen konservativen Regierungschef Kyriakos Mitsotakis stärken, der den von Athen versprochenen Primärüberschuss von 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung auf 2,5 Prozent oder weniger senken will, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dazu braucht er aber die Zustimmung der EU. Beim Primärüberschuss im Haushalt werden die Zinskosten nicht berücksichtigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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