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Arcelor Mittal weicht Umweltgesetzen aus

Rom. Der weltgrößte Stahlkonzern Arcelor Mittal will die vor einem Jahr besiegelte Übernahme des italienischen Stahlwerks Ilva rückgängig machen. Als Grund nannte der Konzern am Montag Änderungen in der italienischen Umweltgesetzgebung. Er sei in dem Fall berechtigt, von einer Ausstiegsklausel im Vertrag Gebrauch zu machen. Dem Stahlwerk in Taranto in Apulien droht damit die Schließung, 10.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte kam am Abend laut Nachrichtenagentur Ansa mit mehreren Ministern zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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