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UN-Bericht: Rekordanstieg des Meeresspiegels

Foto: NASA/dpa
Kleine Inselstaaten wie Kiribati, der zum pazifischen Kiritimati-Atoll gehört, sind durch den steigenden Meeresspiegel besonders betroffen (Aufnahme vom 16.1.2002)

New York. 2018 ist der Meeresspiegel außergewöhnlich stark gestiegen. Der globale Mittelwert lag nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) um etwa 3,7 Millimeter über dem Wert von 2017. Der durchschnittliche Anstieg seit 1993 betrage 3,15 Millimeter pro Jahr. »Die in diesem Bericht veröffentlichten Daten geben Anlass zu großer Sorge«, schreibt UN-Generalsekretär António Guterres in einem am Donnerstag in New York vorgestellten Bericht der WMO. Demnach sind die vergangenen vier Jahre die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Die globale Durchschnittstemperatur an der Oberfläche habe im Jahr 2018 rund ein Grad Celsius über dem Referenzwert für die vorindustrielle Zeit gelegen. »Zum Zögern ist keine Zeit mehr«, warnte Guterres. (dpa/jW)

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Erschienen am 29.03.2019, Ausland

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