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Kampagne gegen »Huawei« geht weiter

Tokio/Brüssel. Die japanische Regierung will Insidern zufolge keine Lieferverträge mehr mit den chinesischen Telekommunikationskonzernen Huawei und ZTE abschließen. Ein entsprechendes Verbot für Regierungsbehörden sei geplant, berichtete Reuters am Freitag mit Verweis auf Insider. Demnach werde die Regierung womöglich am Montag ihre internen Beschaffungsvorschriften überarbeiten. EU-Digitalkommissar Andrus Ansip teilte am Freitag mit, wegen des Geschäftsgebarens von Huawei und anderer chinesischer Firmen mache er sich Sorgen. Sie müssten mit den staatlichen Geheimdiensten ihres Landes zusammenarbeiten. Von den Unternehmen konzipierte Chips könnten dann genutzt werden, »um unsere Geheimnisse zu bekommen«. (Reuters/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2018, Seite 2, Inland

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