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Gegen AfD aus Angst um Wirtschaftsstandort

Berlin. Der Chef der DZ-Bank, Wolfgang Kirsch, hat vor Nachteilen für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die AfD gewarnt. »Eine Partei wie die AfD, die bewusst radikale Elemente in ihren Reihen duldet, ist auf Dauer zumindest irritierend für Investitionsentscheidungen«, sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands zweitgrößter Bank der Rheinischen Post (Montagausgabe). Abschottung und antieuropäische Stimmungen könnten zu einer Belastung für den »Standort Deutschland« werden. Ähnlich hatte sich im September auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) nach den ausländerfeindlichen Vorfällen in Chemnitz geäußert. Die Bilder aus Sachsen könnten das Ansehen des Standorts Deutschland beschädigen und mögliche Fachkräfte abschrecken. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2018, Seite 15, Antifaschismus

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