-
20.09.2018
- → Ausland
Millionen Kinder gehen nicht zur Schule
New York. In Krisen- und Konfliktländern kann jedes dritte Kind im Alter zwischen fünf und 17 Jahren nach UN-Angaben keinen Schulunterricht besuchen. Insgesamt seien weltweit etwa 104 Millionen Kinder betroffen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF. Am schlimmsten sei die Lage im Niger, der Zentralafrikanischen Republik, dem Südsudan und Eritrea. UNICEF-Direktorin Henrietta Fore sagte, die durch Kämpfe und die Besetzung oder Zerstörung von Schulen verlorenen Unterrichtsjahre ließen sich von den Kindern nur selten nachholen. »Langfristig sind sie und die Länder, in denen sie leben, wiederkehrenden Armutszyklen ausgesetzt.« (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!