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UN-Bericht

Millionen Kinder gehen nicht zur Schule

New York. In Krisen- und Konfliktländern kann jedes dritte Kind im Alter zwischen fünf und 17 Jahren nach UN-Angaben keinen Schulunterricht besuchen. Insgesamt seien weltweit etwa 104 Millionen Kinder betroffen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF. Am schlimmsten sei die Lage im Niger, der Zentralafrikanischen Republik, dem Südsudan und Eritrea. UNICEF-Direktorin Henrietta Fore sagte, die durch Kämpfe und die Besetzung oder Zerstörung von Schulen verlorenen Unterrichtsjahre ließen sich von den Kindern nur selten nachholen. »Langfristig sind sie und die Länder, in denen sie leben, wiederkehrenden Armutszyklen ausgesetzt.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2018, Seite 6, Ausland

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