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20.06.2018
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Veranstaltungen
»Der Tod der Freiheit. Der letzte Tag im Leben von Libertas Schulze-Boysen«. Absolventen der Schauspielschule »Transform« lesen aus der biographischen Erzählung, anschließend Gespräch mit dem Autor Frank Wecker. Heute, 20.6., 18 Uhr, Integrationszentrum »Harmonie«, Katzlerstr. 11, Berlin
»Rote Zone: Friede, Freude, Sozialpartnerschaft? Gewerkschaftsaktive im Gespräch«. Donnerstag, 21.6., 20 Uhr, UJZ Korn, Kornstr. 28–30, Hannover. Veranstalter: Interventionistische Linke Hannover. Infos unter interventionistische-linke.org
»Staatenlos – Klaus Rózsa«. Der politisch engagierte Fotograf lebte jahrzehntelang staatenlos in Zürich. All seine Einbürgerungsgesuche wurden aus politischen Gründen abgelehnt. Er behindere die Arbeit der Polizei, weil er deren Übergriffe fotografiere, heißt es in Staatsschutzakten. Filmvorführung mit Publikumsgespräch in der Reihe »Kunst, Spektakel und Revolution«. Freitag, 22.6., 19 Uhr, Lichthaus-Kino im Straßenbahndepot, Am Kirschberg 4, Weimar. Infos: biko.arranca.de
»Jährliches Gedenken an die ermordeten sowjetischen Zwangsarbeiter«. Freitag, 22.6., 18 Uhr, Sowjetisches Ehrenmal auf dem »Ausländerfriedhof«, Eingang Brodweg, Braunschweig. Veranstalter: DKP Braunschweig
»Frau Kapital und Dr. Marx«. Musiktheaterstück des Weber-Herzog-Musiktheaters zum 200. Geburtstag von Karl Marx. Sonntag, 24.6., 11 Uhr, Theater Tri-Bühne, Eberhardstr. 61a, Stuttgart. Veranstalter: DKP und junge Welt-Leserinitiative Stuttgart
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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