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Wider die Macht der Medienmogule

Jetzt vernetzen! Heute: junge Welt und Kriegsgegner

Von Gerhard Diefenbach

Gerhard Diefenbach,
Vorsitzender des Aachener Friedenspreises e.V.:

Die deutsche Medienlandschaft verändert sich zunehmend durch eine scheinbar unaufhaltsame Konzentration auf einige wenige Medienmogule. Dabei wird die Medienvielfalt und basisorientierte Berichterstattung zugunsten von »Mainstream«-Meinung zusehends eingeschränkt und vernachlässigt.

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In beunruhigendem Maße setzt sich gleichzeitig die Macht und Einflußnahme der Politik auf die veröffentlichte Meinung fort. Im Axel-Springer-Verlag etwa müssen die Mitarbeiter seit dem 11.9. schriftlich ihre »Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und der Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika« erklären.

Bei alldem hebt sich die Berichterstattung der jW neben wenigen anderen Medien deutlich ab. In erfrischendem und wohltuend unangepaßtem Stil sowie gut recherchierten Berichterstattungen werden Informationen verbreitet. Es wird auch kritischen Stellungnahmen und Berichten der Friedensbewegung breiter Raum gegeben. Und so ist die junge Welt für den Aachener Friedenspreis in den vergangenen Jahren wichtiges Medium zur Veröffentlichung seiner Aktivitäten geworden.

http://jungewelt.de/aktion/


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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2002, Seite 8, Aktion

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