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Italien pumpt Steuergeld in Bankensektor

Rom. Und wieder musste eine Bank durch ein »Rettungspaket« bewahrt werden – die italienische Regierung hat Entsprechendes für die »Traditionsbank« Monte dei Paschi di Siena beschlossen. Das Kabinett erließ in der Nacht zu Freitag ein Dekret, das die Bildung eines Fonds mit Mitteln in Höhe von 20 Milliarden Euro anordnet, hieß es in einer Mitteilung der Regierung. Das Geld ist nach offiziellen Angaben dazu gedacht, neben Monte dei Paschi auch andere Krisenbanken im Land zu stützen. In Brüssel wurde der Schritt positiv aufgenommen. Unter gewissen Auflagen sei eine »vorsorgliche Rekapitalisierung« möglich, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission am Freitag. Die Zahlungen müssen von der EU-Kommission genehmigt werden. Das Ziel der Intervention sei, Ersparnisse von Bürgern zu schützen, sagte Ministerpräsident Paolo Gentiloni. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.12.2016, Seite 1, Kapital & Arbeit

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