Zum Inhalt der Seite

Entwicklungsvorstand von Audi muss gehen

Berlin. Die Affäre um manipulierte Abgaswerte führt zu weiteren personellen Konsequenzen im VW-Konzern. Audi-Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch werde im Laufe der Woche von seinen Aufgaben entbunden, berichtete Bild am Sonntag. Seinen Schreibtisch habe er bereits räumen müssen. Zu der Entscheidung führten demnach von VW in Auftrag gegebene Ermittlungen der US-Anwaltskanzlei Jones Day, durch die der Manager schwer belastet wird. Demnach soll Knirsch frühzeitig von der Betrugssoftware beim Dreiliterdieselmotor gewusst und eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben haben. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!