Zum Inhalt der Seite

Simbabwes Polizei ­verhindert Proteste

Harare. Mit einem massiven Polizeiaufgebot hat die Polizei in Simbabwe geplante Proteste gegen Präsident Robert Mugabe in der Hauptstadt Harare verhindert. Rund 100 Demonstranten seien festgenommen worden, in einigen Bezirken der Hauptstadt habe die Polizei scharfe Munition abgefeuert, erklärten Oppositionssprecher am Samstag. In der zweitgrößten Stadt Bulawayo konnten hingegen rund 1.000 Gegner Mugabes ungehindert demonstrieren.

Ein Bündnis von rund 18 Oppositionsparteien fordert eine Reform des Wahlrechts und hatte zu den Protesten aufgerufen. Der 92jährige Mugabe will 2018 erneut für die Präsidentschaft kandidieren, seine Gegner fordern ihn jedoch zur Abdankung auf. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2016, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!