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FARC-Konferenz ­eröffnet

El Diamante. Die kolumbianische FARC-Guerilla hat am Samstag ihre einwöchige Konferenz eröffnet, bei der die Delegierten der Organisation das Friedensabkommen mit der Regierung billigen sollen. Mit dem Vertrag sei »definitiv klargestellt, dass es in dem Konflikt weder Sieger noch Verlierer« gebe, sagte der oberste Comandante der FARC, Timoleón Jiménez, bei der Eröffnung in Llanos del Yari im Südosten des Landes. Er appellierte an die rund 200 stimmberechtigten Abgesandten, den im August geschlossenen Friedensvertrag zu billigen: »Das Schicksal Kolumbiens liegt in euren Händen.«

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens kämpften seit 1964 gegen Großgrundbesitzer und die Regierung des lateinamerikanischen Landes für eine sozialistische Revolution. Am 24. August einigten sich die FARC und die Regierung in Bogotá nach jahrelangen Verhandlungen in Havanna auf das Friedensabkommen. Seit dem 29. August gilt ein Waffenstillstand, am 2. Oktober soll die Bevölkerung in einem Referendum über den Vertrag abstimmen.(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2016, Seite 7, Ausland

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