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VW: Verbraucherzentrale fordert Entschädigung

Berlin. Ein Jahr nach Bekanntwerden des Abgasskandals bei Volkswagen pochen die Verbraucherzentralen auf Wiedergutmachung für betroffene Autobesitzer. Die Kunden warteten immer noch vergeblich auf einen Ausgleich für die Manipulation an der Abgasreinigung ihrer Fahrzeuge, sagte der Chef des Verbraucherzentrale-Bundesverbands, Klaus Müller, gegenüber dpa. »Das ist ein Skandal nach dem Skandal.« Ein freundlicher Brief und eine kostenlose Umrüstung reichten als Wiedergutmachung nicht aus. Am 18. September 2015 hatte die US-Umweltbehörde EPA bekanntgemacht, dass Volkswagen den Schadstoffausstoß von Dieselautos in Tests mit einer Software gezielt drückt. In Deutschland muss die Software aus 2,4 Millionen Autos entfernt werden. Entschädigungszahlungen hat der Konzern bisher nur seinen Kunden in den USA angeboten. Die Verbraucherzentralen kritisierten, dass erst ein Teil der Halter überhaupt zur Umrüstung eingeladen worden sei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2016, Seite 5, Inland

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