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Kolumbiens Armee schießt auf FARC-Delegierte

Bogotá. Gefährlicher Zwischenfall in Kolumbien: Wie Verteidigungsminister Luis Carlos Villegas am Sonntag (Ortszeit) mitteilte, kam es vor wenigen Tagen im zentralen Departamento Meta zu einem »zufälligen Zusammenstoß« zwischen Patrouillen der Guerilla und der Armee. Dabei seien Mitglieder einer Delegation der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) zu den Friedensgesprächen in Havanna verletzt worden. Einer der Unterhändler, Carlos Lozada, schrieb auf Twitter, es habe sich um einen »Angriff auf FARC-Delegierte« gehandelt. Die Armee habe sich zudem geweigert, die Verletzten auf dem Luftweg ins Krankenhaus zu bringen und damit gegen internationales Recht verstoßen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2016, Seite 2, Ausland

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