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Doping: Ihr doch auch

Moskau. Der russische Stabhochsprung-Star Jelena Issinbajewa hat Sportlern in mehreren Ländern gezieltes Doping unterstellt. »Wir wissen, dass in Ländern wie den USA, Großbritannien, Deutschland und Kenia Athleten gesperrt wurden. Da gibt es systematisches Doping«, sagte die 33jährige dem Fernsehsender Russia Today. Damit wären diese Länder ähnlich belastet wie Russland, dessen gesamtes Leichtathletikteam nach diversen Dopingskandalen damit rechnen muss, für die Sommerspiele in Rio gesperrt zu werden. Darüber entscheidet der Internationale Leichtathletikverband wahrscheinlich am 17. Juni. Issinbajewa selbst ist nie positiv getestet worden. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.06.2016, Seite 16, Sport

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