Zum Inhalt der Seite

Lange Gesichter bei Thyssen-Krupp

Sydney. Der Essener Industriekonzern Thyssen-Krupp ist bei der Ausschreibung eines milliardenschweren Auftrags für den Bau der neuen australischen U-Boot-Flotte leer ausgegangen. Statt dessen erhält der französische Rüstungskonzern DCNS den Zuschlag für das Projekt, wie die australische Regierung am Dienstag mitteilte. Der Auftrag hat einen Umfang von umgerechnet knapp 35 Milliarden Euro. Frankreichs Regierung sprach von einem »historischen« Geschäftsabschluss. Die bisherigen, veralteten U- Boote Australiens sollen im Jahr 2026 ausgemustert, die neuen im Jahr darauf in Betrieb genommen werden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!