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UN-Kritik: Pressefreiheit in Japan bedroht

Tokio. Die Pressefreiheit in Japan ist nach Aussagen des UN-Sonderbeauftragten für Meinungsfreiheit, David Kaye, »ernsthaft bedroht«. Zum Abschluss einwöchiger Gespräche darüber in Japan forderte er die Regierung in Tokio am Dienstag auf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Unabhängigkeit der Medien zu schützen. Kritiker werfen der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe vor, Druck auf die Medien auszuüben, sich mit Kritik an der Regierungspolitik zurückzuhalten. Dazu zählt ein neues, umstrittenes Gesetz zum Schutz von Staatsgeheimnissen, das die Arbeit von Journalisten einschränken könne. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2016, Seite 15, Medien

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