Zum Inhalt der Seite

Gegen TTIP

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) fordert einen Stopp der Freihandelsabkommen TTIP und CETA. »Die Urheber und ihre Werke müssen geschützt werden, um die Vielfalt der kulturellen Deutungen und den freien Fluss der Ideen zu erhalten, welche die Gesellschaft für ihre Entwicklung braucht«, erklärte die VS-Vorsitzende Eva Leipprand im Vorfeld der Anti-TTIP-Demonstration in Hannover. »Das Kulturgut Buch darf nicht zur reinen Ware werden.« Auch der VS will am kommenden Samstag gegen Merkels und Obamas konzernfreundliche Politik protestieren. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2016, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!