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Aus: Ausgabe vom 28.12.2015, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

KAZ

Die Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ) antwortet im Titel auf die Frage »Krise, Kriege, Flüchtlinge?« mit »Solidarität, Widerstand, Revolution!« Das Referat »Geht dem Kapital wirklich die wertbildende Arbeit aus?«, das Stephan Müller im Oktober im Marx-Engels-Zentrum gehalten hatte, wird dokumentiert. Richard Corell hat den Artikel »Die Häutung der Deutschen Bank« verfasst, der in leicht modifizierter Form auch in jW erschienen ist. »Zur Klärung der Begriffe ›Nation‹ und ›Volk‹« wendet sich die Redaktion in einem Beitrag »gegen nationalen Nihilismus und gegen falschen Patriotismus«. (jW)

KAZ, Nr. 353, 36 Seiten, 1,50 Euro; Bezug: KAZ-Redaktion, Reichstr. 8, 90408 Nürnberg, Tel.: 0911/35 69 13, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de

iz3w

Ihren Schwerpunkt legt die Redaktion der Zeitschrift Informationszentrum Dritte Welt auf »Refugees«. »Gegen das Primat der Kontrolle« schreibt Vassilis S. Tsianos an, zudem ist ein Interview mit dem Aktivisten Emmanuel Mbolena zu lesen, und Johanna Wintermantel fragt: »Was kann Flüchtlingssolidarität heute leisten?«. In der Rubrik »Politik und Ökonomie« gibt es u. a. Berichte über den Südsudan (»Kein herkömmliches autoritäres System«) und das »Ende eines Staatsstreiches« in Burkina Faso. (jW)

iz3w, Jan./Feb. 2015, 52 S., 5,30 Euro, Bezug: Informationszentrum Dritte Welt, Postfach 5328, Kronenstr. 16a, 79020 Freiburg i. B., E-Mail: abo@iz3w.org

Friedensforum

Die erste Ausgabe der Zeitschrift der Friedensbewegung im neuen Jahr thematisiert den »Islamischen Staat« (IS), die europäische Flüchtlingspolitik sowie Rüstungsexporte und Atomwaffen. Clemens Ronnefeldt liefert »Fakten zum ›Islamischen Staat‹« und sieht im IS »ein Produkt verfehlter westlicher Interventionspolitik«. Karin Leukefeld sieht in Syrien einen »Austragungsort vieler Schlachten«. Der ursprüngliche Konflikt um politische Reformen und wirtschaftliche Teilhabe sei 2011 zu einem regionalen Stellvertreterkrieg eskaliert, in dem Saudi-Arabien und die Golfstaaten, die Türkei und der Iran jeweils Partei für die eine oder andere Seite in Syrien ergriffen und diese stärkten. In der Rubrik Hintergrund schreibt Bernhard Trautvetter: »Die NATO perfektioniert die psychologische Kriegsführung.« (jW)

Friedensforum, 29. Jahrgang, 1/2016, 55 Seiten, 4,50 Euro, Bezug: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn. E-Mail: friekoop@friedenskooperative.de, www.Friedenskooperative.de

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