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US-Militär verbietet ­Kissenschlacht

Washington. Die alljährliche Kissenschlacht an der US-Militärakademie West Point ist verboten worden. Das berichtete die Zeitung USA Today am Mittwoch unter Berufung auf die Führung der Akademie. Im August hatten 30 Kadetten bei dem Ritual zum Teil schwere Verletzungen erlitten. Generalleutnant Robert Caslen, Leiter der Einrichtung, gab zwar an, dass sich Vermutungen, harte Gegenstände wären in die Kissen gestopft worden, nicht erhärtet hätten. Dennoch erlitten 24 Kadetten Gehirnerschütterungen und einer einen Beinbruch. Längst nicht alle Beteiligten hatten Caslen zufolge den vorgeschriebenen Kopfschutz getragen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2015, Seite 7, Ausland

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