-
13.10.2015
- → Ausland
Mexiko: Ermittlungsakten veröffentlicht
Mexiko-Stadt. Im Fall der 43 im September 2014 auf dem Weg zu einer Kundgebung »verschwundenen« Studenten in Mexiko gibt es neue Zweifel an der offiziellen Darstellung, dass die jungen Leute ermordet und auf einer Müllkippe verbrannt worden seien. Die Generalstaatsanwaltschaft veröffentlichte am Sonntag 54.000 Seiten Ermittlungsunterlagen auf ihrer Homepage. Darunter ist auch die Aussage eines Mitglieds einer Drogenbande, demzufolge mindestens neun der Studenten an einem anderen Ort getötet wurden. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
