-
16.09.2015
- → Ausland
Neue Spannungen in Korea
Seoul. Die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea nehmen wieder zu. Seoul warnte am Dienstag das Nachbarland, dass jeder Start eines Satelliten als Test einer ballistischen Rakete angesehen würde und eine »schwere« Provokation sei. Pjöngjang versicherte dagegen, dass seine Raketenabschüsse lediglich dazu dienen, Satelliten ins All zu bringen. Zugleich erklärte die Demokratische Volksrepublik jedoch, alle Anlagen für die Atomwaffenproduktion in ihrem Nuklearkomplex Yongbyon in Gang gesetzt zu haben. Dazu gehörten auch der Fünf-Megawatt-Reaktor und die Anlagen zur Urananreicherung, wurde der Leiter des Atomforschungsinstituts am Dienstag von den staatlichen Medien zitiert. (AFP/dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
