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Türkische Armee bricht Waffenruhe

Ankara. Die türkische Luftwaffe hat am Dienstag Guerillastellungen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im türkisch-irakischen Grenzgebiet bombardiert. Es war der erste Großangriff auf die von der Guerilla als »Medya-Verteidigungsgebiet« beanspruchte Region seit Beginn der Friedensgespräche der türkischen Regierung mit dem inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan Ende 2012. Die Angriffe wurden durch Panzer und Artillerie vom Militärstützpunkt Dagcila unterstützt. Die Guerilla, die nach eigenen Angaben keine Verluste bei den Angriffen erlitten hatte, betonte ihr Recht auf Selbstverteidigung und Vergeltung. Nick Brauns

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2015, Seite 7, Ausland

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