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Gerhard Ritter gestorben

Der Historiker Gerhard A. Ritter ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 86 Jahren in Berlin. Er galt als einer der bedeutendsten Historiker der Bundesrepublik. Ritter studierte von 1947 an erst in Tübingen, dann in Berlin und Oxford Geschichte, 1952 promovierte er mit einer Arbeit über die Arbeiterbewegung im Wilhelminischen Reich und wurde kurz darauf Professor an der FU Berlin. Später lehrte er auch in Münster, München, Berkeley und Tel Aviv. 1994 wurde Ritter emeritiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2015, Seite 11, Feuilleton

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