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Kinderausbeutung bei Shrimps-Verarbeitung

Osnabrück. Damit hierzulande günstige Shrimps auf den Tellern landen, müssen laut der Menschenrechtsorganisation Terre des hommes Kinder in Thailand unter harten Bedingungen schuften. Zehntausende Kinder und Jugendliche, manche erst sieben Jahre alt, müssten oft mehr als zehn Stunden pro Tag an sechs Tagen in der Woche Garnelen schälen, erklärte die Organisation am Donnerstag in Osnabrück. Der Untersuchung zufolge handelt es sich bei vielen Betroffenen um Migranten aus Myanmar, Kambodscha und Laos. Schätzungen zufolge seien im Jahr 2012 etwa 6.000 bis 8.000 Kinder unter 15 sowie 20.000 bis 30.000 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren in der thailändischen Garnelenindustrie tätig gewesen, erklärte Terre des hommes. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2015, Seite 7, Ausland

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