Zum Inhalt der Seite

DGB: Museen umgehen Mindestlohn

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat den Museen in Deutschland vorgeworfen, das Mindestlohngesetz zu umgehen. Betroffen seien Volontäre in Museen, sagte der Leiter der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst beim DGB-Bundesvorstand, Karsten Schneider, in Berlin. »Volontariate sollen fit machen für die Laufbahn des Kurators an öffentlichen Museen«, erläuterte Schneider. »Doch ein Großteil der Museumsvolontariate sind offenbar keine, denn es liegt nicht einmal ein Ausbildungsplan vor«, kritisierte er. Trotzdem sei geringere Bezahlung entsprechend der Anwärterbezüge im öffentlichen Dienst üblich. Der Mindestlohn beträgt 8,50 Euro. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2015, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!