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BVB und Ebola

Dortmund. Wegen der Ebola-Epedemie lässt Borussia Dortmund seinen gabunischen Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang nicht zum Länderspiel nach Angola reisen. Aubameyang hätte am Wochenende in der Afrika-Cup-Qualifikation für Gabun auflaufen sollen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc berief sich auf »bestimmte Warnungen von der medizinischen Seite« und »eine Fürsorgepflicht«. Rechtlich ist so ein Länderspielverbot nicht zulässig. Die Einladung aus Gabun soll einen Tag zu spät in Dortmund eingetroffen sein. »Mein Verband hat da einen Fehler gemacht«, sagte Aubameyang. Einige Ligakollegen reisen zu Länderspielen nach Afrika: der Bremer Cedrick Makiadi (Kongo), der Gladbacher Ibrahima Traoré (Guinea), der Berliner Salomon Kalou (Elfenbeinküste), der Hannoveraner Salif Sané (Senegal), der Augsburger Abdul Rahman Baba (Ghana) und der Schalker Eric-Maxim Choupo-Moting (Kamerun). (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2014, Seite 16, Sport

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