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BND-Mann: Keine Daten an NSA

Berlin. Der Bundesnachrichtendienst hat nach Aussage eines leitenden Mitarbeiters in der Operation »Eikonal« keine Daten deutscher Bürger an den US-Geheimdienst NSA geliefert. Er sei sich absolut sicher, dass keine solchen Informationen an den Dienst gegangen seien, sagte der Unterabteilungsleiter am Donnerstag im NSA-Ausschuss des Bundestages. Bei der Operation habe der BND zur Terrorabwehr über mehrere Jahre ausgewählte Daten aus einem Internetknotenpunkt in Frankfurt am Main an die NSA weitergereicht. Daten deutscher Bürger seien aber »ohne Ausnahmen« herausgefiltert worden, obwohl das aufwendig und mit Problemen verbunden gewesen sei. »Eikonal« sei 2008 schließlich ausgelaufen, weil die US-Amerikaner über den Ertrag enttäuscht gewesen seien. Vor einigen Wochen hatten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf geheime Dokumente berichtet, der BND habe bei der Operation doch Daten von Deutschen an die NSA übermittelt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2014, Seite 1, Inland

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