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CIA folterte heftiger als bisher bekannt

London. Bei der Folter mutmaßlicher Al-Qaida-Mitglieder sind US-Geheimdienstler Medienberichten zufolge noch brutaler vorgegangen als bislang bekannt. CIA-Mitarbeiter hätten einige Gefangene »bis an die Schwelle des Todes« unter Wasser gedrückt, berichtete der britische Daily Telegraph am Montag unter Berufung auf Sicherheitskreise. Insbesondere bei den Verhören von Khalid Scheich Mohammed, dem mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001, seien die Agenten weit über das bislang eingeräumte sogenannte Waterboarding (Foto: symbolische Protestaktion in Washington), bei dem das Ertrinken des Folteropfers simuliert wird, hinausgegangen. Dem Informanten zufolge wohnte den Attacken gegen die Gefangenen ein Arzt bei, um sicherzustellen, daß die CIA-Mitarbeiter »nicht zu weit gingen«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2014, Seite 1, Ausland

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