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Enormer Streß

Der britisch-indische Autor Salman Rushdie hat am Sonntag im dänischen Odense den Hans-Christian-Andersen-Preis entgegengenommen. Seit der iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini den Autor 1989 wegen dessen Buchs »Die satanischen Verse« zum Tode verurteilte, meidet Rushdie das Rampenlicht. Sämtliche Besucher der Preisverleihung in Odense wurden polizeilich kontrolliert. Vor der Zeremonie sprach Rushdie über das Leben unter Polizeischutz und den »enormen psychischen Streß«, unter den ihn Khomeinis mittlerweile aufgehobenes Todesurteil gesetzt hatte. Der mit 500000 dänischen Kronen (rund 67000 Euro) dotierte Andersen-Preis wird alle zwei Jahre in Erinnerung an den dänischen Märchenerzähler vergeben. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2014, Seite 13, Feuilleton

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