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Holocaustleugner tot

Neukirchen. Der bekannte Faschist und notorische Holocaustleugner Manfred Roeder ist im Alter von 85 Jahren im niedersächsischen Neukirchen gestorben. Das berichtete am vergangenen Donnerstag die Hessische/Niedersächsische Allgemeine. Das ehemalige CDU-Mitglied war Anwalt des Hitlerstellvertreters Rudolf Heß. Roeder verfaßte das Vorwort der geschichtsrevisionistischen Broschüre »Die Auschwitz-Lüge« des SS-Verbrechers Thies Christophersen. 1976 wurde er dafür wegen Volksverhetzung verurteilt. 1982 wurde Roeder als Rädelsführer der von ihm geleiteten »Deutschen Aktionsgruppe« verurteilt. Die rechtsterroristische Vereinigung hatte mehrere Brand- und Bombenanschläge verübt. Mitglieder der Gruppe ermordeten 1980 in Hamburg zwei vietnamesische Flüchtlinge. 1998 war Roeder Bundestagskandidat für die NPD.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2014, Seite 15, Antifaschismus

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