Zum Inhalt der Seite

Afghanistan: Zahl der Opfer korrigiert

Kabul. Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag in der südostafghanischen Provinz Paktika hat das Verteidigungsministerium die Zahl der Toten deutlich nach unten korrigiert. Ministeriumssprecher Sahir Asimi sagte am Mittwoch, der Attentäter habe 42 Menschen mit in den Tod gerissen. Am Dienstag hatte er noch von 89 Todesopfern gesprochen. »Gestern bekamen wir diesen Bericht von vor Ort und heute einen anderen. Aber der, den wir heute veröffentlichen, ist der richtige«, sagte Asimi. Der Präsidentenpalast hatte 41 Tote gemeldet, die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan 43. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.07.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!