-
18.06.2014
- → Sport
Was bisher geschah
Natal. Es geht voran. Deutsche Fußballer verstehen sich nicht mehr als ehrliche Arbeiter, sondern geben Schauspieleinlagen, für die sie »die Italiener« lange genug verachtet haben. Am Montag ließ sich erst Mario Götze nach einem Trikotzupfer im Strafraum theatralisch fallen. Den Strafstoß verwandelte Thomas Müller zum 1:0. Kurz vor der Pause sorgte dann Müller selbst mit einer simulierten Verwundung dafür, daß sein Gegenspieler Pepe vom Platz gestellt wurde. Am Ende stand es 4:0. Das Spiel der Gruppengegner endete nicht leistungsgerecht. Ghana war gegen die USA auch ohne den erst in der 59. Minute eingewechselten Kevin-Prince Boateng deutlich besser, verlor aber 1:2. Irans Präsident Hassan Rohani schließlich war nach einer langweiligen Nullnummer gegen Nigeria, die er in Polo-Shirt und Trainingshose auf dem Sofa verfolgt hatte, »stolz auf unsere Jungs, die unseren ersten Punkt geholt haben«. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport
