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Amnesty prangert Folter weltweit an

Berlin. Die Folter ist 30 Jahre nach ihrer Ächtung durch die Vereinten Nationen einem Bericht von Amnesty International (AI) zufolge weltweit auf dem Vormarsch. Aus 141 Ländern habe die Organisation in den vergangenen fünf Jahren glaubwürdige Berichte über Folter erhalten, erklärte die Generalsekretärin von AI in Deutschland, Selmin Caliskan, anläßlich der Veröffentlichung des Folterberichts am Dienstag in Berlin. In erschreckend vielen Ländern seien Mißhandlungen durch Vertreter von Staatsorganen alltäglich. 155 Staaten haben nach Angaben von AI die UN-Antifolter-Konvention von 1984 unterzeichnet, viele hielten sie jedoch nicht ein.

Mit dem Bericht gibt Amnesty den Startschuß zu der internationalen Kampagne »Stop Torture« (Stoppt die Folter) mit Schwerpunkten in Mexiko, Marokko, Nigeria, Usbekistan und den Philippinen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2014, Seite 5, Inland

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