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Hohes Armutsrisiko im Nordosten

Schwerin. Die Beschäftigten selbst in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, in Schwerin, haben ein überdurchschnittliches Verarmungsrisiko. Dies teilte der DGB Rostock-Schwerin nach einer Auswertung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mit. Demnach müssen für dortige Beschäftigte, die trotz eines sozialversicherten Jobs von ihrer Arbeit nicht leben können, nach Berechnungen des Gewerkschaftsbunde 8,69 Millionen Euro im Jahr an ergänzenden Sozialleistungen gezahlt werden. »Die Armut von Beschäftigten verzerrt den Arbeitsmarkt«, sagte der DGB-Landesvorsitzende Thomas Fröde. Im Sommer 2013 wurden in Schwerin demnach 1502 Beschäftigte gezählt, die ergänzend Hartz IV erhielten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich ihre Zahl um 97 erhöht. Das Hartz-IV-Risiko aller sozialversichert Beschäftigten in Schwerin liegt bei 4,58 Prozent und damit höher als im Bundesschnitt von 2,0 Prozent.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2014, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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