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Aus: Ausgabe vom 01.04.2014, Seite 12 / Feuilleton

Zonen der Ostsee

In der Ostsee hat sich die Fläche der sauerstoffarmen Todeszonen im vergangenen Jahrhundert mehr als verzehnfacht. Insgesamt wuchsen die Areale mit extremem Sauerstoffmangel zwischen 1898 und 2012 von 5000 auf 60000 Quadratkilometer an, berichtet ein dänisch-schwedisches Forscherteam um Jacob Carstensen von der Universität Aarhus in der PNAS, der Zeitschrift der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA. Ursächlich sind demnach die Erwärmung des Wassers und der Eintrag von Nährstoffen etwa durch die Landwirtschaft. Letzteres sorgt beispielsweise für die sprunghafte Vermehrung von Cyanobakterien. Die Forscher bezeichnen die Ostsee in ihrer Studie als weltgrößte Sauerstoffmangelzone menschlichen Ursprungs. (dpa/jW)

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