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01.04.2014
- → Inland
Bsirske gegen Tarifeinheit
Berlin/Frankfurt am Main. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske widerspricht den Plänen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), den Einfluß von Spartengewerkschaften zu begrenzen. »Das Streikrecht ist ein Grundrecht, deshalb lehnen wir jeden gesetzlichen Eingriff ab«, sagte Bsirske in der Onlineausgabe der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen vom Montag mit Blick auf den aktuellen Tarifkonflikt zwischen der Pilotenvereinigung Cockpit und Lufthansa. Seine Gewerkschaft stehe der von Nahles geplanten Gesetzesinitiative »kritisch und ablehnend gegenüber«. »Die Tatsache, daß ver.di die Mehrheit der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im Lufthansa-Konzern stellt, kann nicht dazu führen, die Pilotenvereinigung Cockpit kaltzustellen. Wir stehen nicht dafür zur Verfügung, Tarifverträge von Cockpit zu unterbieten. Denn dann würden wir uns ja zu Handlangern der Arbeitgeber machen«, stellte der ver.di-Chef klar.
Ab diesem Mittwoch hat Lufthansa den Flugbetrieb für drei Tage weitgehend eingestellt. 3800 Flüge wurden gestrichen, rund 425000 Fluggäste seien betroffen, teilte die Airline am Montag mit. In der vergangenen Woche hatte Lufthansa wegen des Warnstreiks des Flughafenpersonals bereits 600 Verbindungen storniert.
(dpa/jW)
Ab diesem Mittwoch hat Lufthansa den Flugbetrieb für drei Tage weitgehend eingestellt. 3800 Flüge wurden gestrichen, rund 425000 Fluggäste seien betroffen, teilte die Airline am Montag mit. In der vergangenen Woche hatte Lufthansa wegen des Warnstreiks des Flughafenpersonals bereits 600 Verbindungen storniert.
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