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BKA-Chef wehrt sich gegen Kritik

Berlin. Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, hat im Fall des früheren Bundestagsabgeordneten Sebas­tian Edathy (SPD), der des Besitzes von kinderpornografischem Material verdächtigt wird, alle Vorwürfe zurückgewiesen. Ziercke und dem BKA wurde am Mittwoch im Innenausschuß des Bundestages vorgeworfen, Edathys Namen zunächst nicht auf der Kundenliste eines kanadischen Anbieters von Kinderpornomaterial erkannt zu haben – wohl aber den eines ebenfalls beschuldigten BKA-Beamten. Kritik gab es auch an der niedersächsischen Justiz – sie soll die Ermittlungen verschleppt haben. Das Mitglied des Innenausschusses Jan Korte (Linke) sprach von einem »bizarren Vorgang«. Die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) wies die Vorwürfe zurück. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2014, Seite 1, Inland

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