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Tarifverhandlungen bei AOK ergebnislos

Berlin. Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 54 000 Beschäftigten der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit ver.di sind ohne Ergebnis geblieben. Dies teilte die Gewerkschaft am Donnerstag in einer Erklärung mit. »Keine Forderung aus der ver.di-Befragung der Beschäftigten und aus den ver.di-Tarifkonferenzen bei der AOK ist erfüllt«, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Sylvi Krisch am Donnerstag. Ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde unter anderem rückwirkend zum 1. Januar eine Anhebung der Gehälter um 5,5 Prozent, mindestens aber 190 Euro. Nach jeweils mehrstündigen Warnstreiks an verschiedenen AOK-Standorten in Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Berlin, Saarbrücken und Thüringen hatte die AOK zuletzt Gehaltsanhebungen in zwei Stufen von durchschnittlich 2,66 Prozent pro Jahr bei einer Gesamtlaufzeit von 24 Monaten angeboten. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2014, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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