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Machnig wird aus Erfurt weggelobt

Erfurt/Berlin. In der Landes­hauptstadt stand Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) zuletzt stark un­ter Druck. Er soll Pensionsbezüge für seine frühere Tätigkeit als verbeamteter Staatssekretär im Bundesumweltministerium nicht mit seinem aktuellen Einkommen verrechnet haben. Machnig soll deshalb etwa 150 000 Euro zurückzahlen. Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt wegen des Verdachts auf Betrug. Von seiner Partei wurde er jetzt aus der Schußlinie genommen. Wie Spiegel online am Montag meldete, ernannte die SPD-Spitze um Parteichef Sigmar Gabriel Machnig zum Wahlkampfleiter für die Europawahl-Kampagne. Er gilt als erfahrener Wahlkampfmanager, war bereits bei den Bundestagswahlen von 1998 und 2002 vornehmlich an den Erfolgen von Gerhard Schröder beteiligt.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2013, Seite 4, Inland

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