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Bekenntnis der Al-Nusra-Front

Damaskus/Istanbul. Die islamistische Al-Nusra-Front hat sich zu dem Attentat auf den Gouverneur der syrischen Provinz Hama bekannt. In einer Erklärung der Gruppe vom Freitag hieß es, der Anschlag mit einer ferngezündeten Autobombe sei Teil ihrer »Vergeltungskampagne« für die Opfer von Giftgas-Angriffen des Regimes im Bezirk Al-Ghuta Al-Sharkija am 21. August. Gouverneur Anas Naem war am 25. August getötet worden. Die Al-Nusra-Front veröffentlichte gleichzeitig ein Video, das ihren Angaben zufolge einen Raketenangriff auf das von Alawiten bewohnte Dorf Al-Meschrefe in der Provinz Homs am vergangenen Sonntag zeigt. Auch dieser Angriff mit zwei kleinen Raketen sei Teil der »Kampagne« unter dem Motto «Auge um Auge», schrieb die Gruppe.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2013, Seite 6, Ausland

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