-
07.09.2013
- → Ausland
Bekenntnis der Al-Nusra-Front
Damaskus/Istanbul. Die islamistische Al-Nusra-Front hat sich zu dem Attentat auf den Gouverneur der syrischen Provinz Hama bekannt. In einer Erklärung der Gruppe vom Freitag hieß es, der Anschlag mit einer ferngezündeten Autobombe sei Teil ihrer »Vergeltungskampagne« für die Opfer von Giftgas-Angriffen des Regimes im Bezirk Al-Ghuta Al-Sharkija am 21. August. Gouverneur Anas Naem war am 25. August getötet worden. Die Al-Nusra-Front veröffentlichte gleichzeitig ein Video, das ihren Angaben zufolge einen Raketenangriff auf das von Alawiten bewohnte Dorf Al-Meschrefe in der Provinz Homs am vergangenen Sonntag zeigt. Auch dieser Angriff mit zwei kleinen Raketen sei Teil der »Kampagne« unter dem Motto «Auge um Auge», schrieb die Gruppe.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland