Zum Inhalt der Seite

Knappe Durchfahrt

Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
Kiel. Der jährliche Ostseetörn der jW hat begonnen: Der Traditionssegler »Albin Köbis« ist gestern mit Leserinnen und Lesern an Bord von Kiel mit Ostkurs in See gestochen und sollte am Abend in Neuhaus eintreffen. »Wir haben Windstärke fünf bis sechs« berichtete Skipper Lutz Buche der jW am Nachmittag per Telefon von See aus. »Mit sechs Knoten machen wir gute Fahrt. Bis auf den Besan sind alle Segel gesetzt, das Großsegel haben wir vorsichtshalber gerefft.« Spannendster Moment war seiner Schilderung nach die Durchfahrt durch die Sundbrücke, die die Insel Fehmarn mit dem Festland verbindet: »Der Großmast ist 21,80 Meter hoch – zur Unterkante der Brücke blieben nur gut 20 cm. « Der Ostseetörn mit der Gaffelketsch ist in zwei Etappen aufgeteilt – die zweite beginnt Mittwoch in Wismar und endet Samstag in Rostock. An den jeweiligen Liegeplätzen sind Veranstaltungen sowie Werbeaktionen der jW geplant. (Unser Foto zeigt die Mitseglerin Julia Giese, im Hintergrund die Fehmarn-Sundbrücke) (pw)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2013, Seite 5, Aktion

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!