Zum Inhalt der Seite

Mexiko: Drei Tote bei Angriffen

Mexiko-Stadt. Rund eine Woche vor den Regionalwahlen in Mexiko sind bei Angriffen auf Politiker drei Menschen getötet worden. In der Ortschaft San Pedro y San Pablo Teposcolula im Bundesstaat Oaxaca im Süden des Landes eröffneten Angreifer am Samstag das Feuer auf das Auto einer Kandidatin der Regierungspartei PRI, wie die Zeitung Reforma berichtete. Der Ehemann von Rosalía Palma López und ihre Nichte seien bei dem Attentat ums Leben gekommen. Die Kandidatin selbst wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

In der Stadt Saltillo im nördlichen Bundesstaat Coahuila wurde unterdessen die Leiche des prominenten Linkspolitikers Francisco Navarro Montenegro entdeckt, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. Der Gründer der Sozialistischen Arbeiterpartei (PST) war in der Vergangenheit Abgeordneter und Kandidat für das Gouver­neursamt in Coahuila.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!